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Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Operation?
Über den Zeitpunkt der OP entscheiden Sie als Patient.
Üblicherweise operiere ich meine Patienten, wenn sie ein bestimmtes Mass an Schmerzen und die damit verbundene Einbusse an Lebensqualität nicht mehr hinnehmen möchten.
Es gibt kein „zu jung“ und kein „zu alt“, entscheidend sind die Beschwerden. Sie sollten mit dem Eingriff nicht zu lange warten, so dass Sie jedenfalls in gutem Allgemeinzustand operiert werden können
Was passiert bei der Operation?
Grundsätzlich wähle ich für Sie einen operativen Zugang, der so minimal invasiv wie möglich, aber so groß wie nötig ist, um die Prothesenteile optimal platzieren zu können.
Die Operation dauert in der Regel eine Stunde. Sie kann in Vollnarkose oder Spinalanästhesie („Kreuzstich“) durchgeführt werden.
Wie jede andere Operation birgt auch das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks gewisse Risiken. Hier sind vor allem die Infektion, Thrombose und Embolie (d.h. Blutstockung in den Venen und Lungeninfarkt), aber auch Verletzung von Blutgefäßen und Nerven zu nennen. Um diese Risiken zu minimieren, erhalten Sie Antibiotika vor und nach der Operation. Das operierende Team trägt spezielle Astronautenanzüge, um das Infektionsrisiko zu senken und ab dem Abend vor dem Eingriff erhalten sie Spritzen zur Blutverdünnung, die bis zum Abbau der Stützkrücken gegeben werden.
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